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VLT – LBT

VLT LBT

VLT

Beim Very Large Teleskope Interferometer handelt es sich um die größte erdgebundene Teleskopanlage der Welt. Diese besteht aus vier Hauptteleskopen, wobei jedes einzelne Teleskop einen 8,2 Meter Spiegel enthält. Durch eine in Deutschland entwickelte Software ist es möglich, diese vier Einzelspiegel zu einem Spiegel zu vereinen, wobei sich eine Gesamtspiegelfläche von 200qm ergibt. Durch die bereits in den 80ern entwickelte Technik der Interferometrie ist es möglich, Störungen der Erdatmoshäre auszugleichen und somit eine extrem hohe Auflösung zu erzielen. Die Optik der zusammengeschalteten Teleskope kann noch Licht von Sternen empfangen, das vier Milliarden mal lichtschwächer ist, als der schwächste Stern, den man mit bloßem Auge empfangen kann.
Mit dem VLT und den daran angeschlossenen Computersystemen können vollautomatisch Wellenlängen vom nahen Ultraviolet, bis hin zur Infrarotstrahlung von 25 Mikrometern analysiert werden.

A laser beam launched from VLT´s 8.2-metre Yepun telescope crosses the majestic southern sky and creates an artificial star at 90 km altitude in the high Earth´s mesosphere. The Laser Guide Star (LGS) is part of the VLT´s Adaptive Optics system and it is used as reference to correct images from the blurring effect of the atmosphere. The picture field is crossed by an impressive Milky Way, our own galaxy seen perfectly edge-on. The most prominent objects on the Milky Way are: Sirius, the brightest star in the sky, visible at the top and the Carina nebula, seen as a bright patch besides the telescope. From the right edge of the picture to the left, the following objects are aligned: the Small Magellanic Cloud (with the globular cluster 47 Tucanae on its right), the Large Magellanic Cloud and Canopus, the second brightest star in the sky.
Jeder Spiegel der vier Hauptteleskope hat eine Dicke von nur 18 cm und würde sich unter seinem eigenen Gewicht und durch Temperaturschwankungen verformen. Diese Verformung wird durch unter den Spiegeln angebrachten, hydraulisch verstellbaren Stempeln ausgeglichen und somit eine noch höhere Präzision in der Auflösung erzielt.

 

LBT

Das Large Binocular Telekop befindet sich momtentan noch im Bau und soll Ende diesen Jahres zumindest mit einem Teleskop an den Start gehen. Das Teleskop funktioniert wie ein riesiges Fernglas und besteht somit aus zwei parallelen Teleskopen mit jeweils 8,4 Metern Durchmesser. Diese werden mit Hilfe eines Instruments, das sich LINC-NIRVANA nennt, in einer Brennebene gebündelt und mit Hilfe der Interferometrie überlagert. Theoretisch entspricht die damit erzielte Auflösung einer Spiegeloberfläche von 23 Metern Durchmesser. Die Lichtempfindlichkeit ist so ernorm, dass sich aus einer Entfernung von 2,5 Mio Kilometern noch eine Kerze erkennen lassen würde.

LargeBinoTelescope_NASA
Durch eine sogenannte Adaptive Optik, die wiederum im Instrument LINC-NIRVANA eingebunden ist, werden Luftspiegelungen weitgehend ausgeschaltet. Dieses Instrument wird im Laufe des Jahres 2007 fertig eingebaut, womit das Teleskop seine volle Leistungsfähigkeit erreichen wird.

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