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Reisen 1990 vs. 2015

Reisen 1990 vs. 2015: Smartphone heute unverzichtbarer als Zahnbürste

(Mynewsdesk) Zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung stimmt Expedia.de mit der Kampagne #reisewende: 25 Jahre deutsch-deutsches Reisen in die Feierlichkeiten mit ein. Eine repräsentative Studie zu den Unterschieden im Reiseverhalten der Deutschen zwischen 1990 und heute zeigt, dass vor allem offene Grenzen, aber auch der technologische Fortschritt sowie ein breiteres Urlaubsangebot zur Reisefreiheit der Deutschen beigetragen haben.

Die Umfrage offenbart außerdem Folgendes:

* Nach 1990 besuchten Ostdeutsche im Schnitt mehr Länder als Westdeutsche.

* Deutsche zwischen 18 und 45 Jahren verzichten beim Reisegepäck heute lieber auf die Zahnbüste als auf ihr Smartphone.

* Pensionen und Ferienwohnungen waren 1990 die beliebtesten Übernachtungsmöglichkeiten. Heute sind es mit großem Vorsprung Hotels.

* Jeder Dritte erhält heute zumeist online Inspiration für die nächste Reise.

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?Mit der Aktion #reisewende rufen wir Deutsche aus allen Himmelsrichtungen auf, ihre Erinnerungen an die ersten Reisen im wiedervereinigten Deutschland zu teilen. Wir fragen außerdem nach ihren Lieblingsreisezielen zwischen Schleswig-Holstein und den Alpen und möchten so dazu anregen, das eigene Land neu zu entdecken?, erklärt Andreas Nau, Geschäftsführer Zentraleuropa bei Expedia.

So nutzten Ostdeutsche die neue Reisefreiheit

Die begleitende Studie zur Aktion #reisewende zeigt, dass Ostdeutsche nach 1990 scheinbar entdeckungsfreudiger waren, als Westdeutsche. Im Schnitt bereisten Ostdeutsche seitdem mehr Länder, als ihre ehemaligen Nachbarn im Westen: 31 Prozent der Ostdeutschen machten seit 1990 durchschnittlich in sechs bis zehn Ländern Station, 16 Prozent sogar in mehr als zehn. 59 Prozent der Westdeutschen hingegen begnügten sich in dieser Zeit mit einem bis fünf Ländern, und nur 13 Prozent machten Urlaub in über zehn Staaten.

Fragt man die Deutschen danach, was zu ihrer persönlichen Reisefreiheit nach 1990 am stärksten beitrug, stehen offene Grenzen für 55 Prozent an erster Stelle. In Ostdeutschland sagen das sogar 73 Prozent. Für 43 Prozent der Bundesbürger bedeutet auch das breiter gefächerte Urlaubsangebot ein großes Stück mehr Reisefreiheit. Knapp jeder Dritte nennt außerdem den technologischen Fortschritt, dank dem Reisen heute ganz bequem per Internet oder Smartphone buchbar sind. Für Westdeutsche spielt dabei die technologischen Neuheiten eine größere Rolle (33 Prozent), als für Ostdeutsche (25 Prozent).

Unverzichtbar: Reisepass, EC- und Kreditkarte, Zahnbürste

Kaum verändert haben sich seit 1990 die drei wichtigsten Dinge im Reisegepäck der Deutschen. Am unverzichtbarsten ist heute für 52% der Reisepass, gefolgt von EC- und Kreditkarte (44 bzw. 33 Prozent). Besonders jüngere Deutsche können im Urlaub nicht mehr ohne Smartphone: Für 45 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sowie 32 Prozent der 30- bis 45 Jährigen sind die mobilen Alleskönner heute sogar wichtiger, als die Zahnbürste.

Über alle Altersklassen hinweg würde etwa jeder Dritte niemals ohne Medikamente oder Zahnbürste in den Urlaub starten. Digitalkamera (21 Prozent), Reiseführer (zehn Prozent), Sonnencreme (neun Prozent) und Wörterbuch (vier Prozent) folgen auf den Plätzen.

Hotels beliebter als 1990, Urlaubsinspiration immer mehr online

Für 41 Prozent der Deutschen waren Ferienwohnungen und Pensionen um 1990 noch die beliebteste Übernachtungsmöglichkeit im Urlaub, dicht gefolgt von Hotels (39 Prozent). 2015 hat sich das Blatt gewendet: 49 Prozent haben während ihrer letzten Reise in einem Hotel übernachtet, nur noch 28 Prozent in einer Pension oder einer Ferienwohnung. Im Schnitt kommen heute mehr Urlauber unterwegs bei Freunden oder Bekannten unter (1990: acht Prozent, 2015: elf Prozent), während Camping an Beliebtheit eingebüßt zu haben scheint (1990: neun Prozent, 2015: fünf Prozent).

Währenddessen hat sich auch die Art und Weise, woher sich die Deutschen Inspiration für ihre nächste Reise holen, stark verändert. Zwar sind weiterhin Familie, Freunde und Bekannte für 46 Prozent die wichtigste Inspirationsquelle. Etwa jeder Dritte erhält mittlerweile Ideen für die nächste Reise jedoch heute online oder mobil. Die wichtigste Quelle für neue virtuelle Entdeckungen sind die Websites von Online-Reisebüros (17 Prozent). Außerdem gefragt sind Reiseblogs (sechs Prozent) und soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram (fünf Prozent). Fernsehen und Printmedien sind heute für etwa jeden Fünften weitere wichtige Ideengeber.

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#reisewende: 25 Jahre deutsch-deutsches Reisen

Unter dem Link reisewende.expedia.de ruft Expedia.de dazu auf, die eigenen Erinnerungen an die ersten Reisen nach 1990 aufzufrischen und im Social Web mit dem Hashtag #reisewende zu teilen. Ab Mitte Oktober hat jeder Bundesbürger dann die Möglichkeit mit einem persönlichen Beitrag an dem 4-wöchigen Gewinnspiel auf Facebook teilzunehmen und einen Reisegutschein zu gewinnen.

Kerngedanke der Aktion ist es, die Wende von 1989/90 auch aus Reiseperspektive zu betrachten: Für die Deutschen bedeutete die Wiedervereinigung einen historischen Schritt zu mehr Reisefreiheit. Im vergangenen Vierteljahrhundert trug nicht zuletzt außerdem auch die Verbreitung von Internet und Smartphones entscheidend zur Revolutionierung der Art und Weise bei, wie wir unseren Urlaub heute buchen, planen und gestalten.

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