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This artist’s impression shows how ULAS J1120+0641, a very distant quasar powered by a black hole with a mass two billion times that of the Sun, may have looked. This quasar is the most distant yet found and is seen as it was just 770 million years after the Big Bang. This object is by far the brightest object yet discovered in the early Universe.
This artist’s impression shows how ULAS J1120+0641, a very distant quasar powered by a black hole with a mass two billion times that of the Sun, may have looked. This quasar is the most distant yet found and is seen as it was just 770 million years after the Big Bang. This object is by far the brightest object yet discovered in the early Universe.

Quasare

Quasare (quasi-stellare Radio-Objekte)

Die Entdeckung stellarer Radioquellen durch Karl Jansky im Jahr 1931,war ein Meilenstein in der Kosmologie. 1963 gelang es Maarten Schmidt erstmals mit Hilfe dieser neuen Erkenntnis eine Radioquelle außerhalb unserer Milchstraße aufgrund ihrer Rotverschiebung zu orten, wobei man anfangs annahm, dass es ein Stern ist. Als man feststellte, dass es sich bei 3C 273 um eine ferne Galaxie handelt, die nur quasi-stellar ist, hatte man auch gleich einen entsprechenden Namen für diese Art von Objekten. Diese Entdeckung war auch eine weitere Bestätigung für das Urknallmodell, da man davon ausging, dass sich Quasare vorwiegend im frühen Universum gebildet haben. Eine weitere Erforschung dieser Objekte bestätigte diese Theorie.

This artist’s impression shows how ULAS J1120+0641, a very distant quasar powered by a black hole with a mass two billion times that of the Sun, may have looked. This quasar is the most distant yet found and is seen as it was just 770 million years after the Big Bang. This object is by far the brightest object yet discovered in the early Universe.

Im Zentrum einer aktiven Galaxie befinden sich generell ein oder mehrereSupermassive Schwarze Löcher, die Materie aus ihrer Umgebung ansaugen können. Dabei bildet sich eine sogenannte Akkretionsscheibemit einem Drehimpuls. Die in der Scheibe befindlichen Teilchen erhitzen sich aufgrund gegenseitiger Reibung und emittieren dabei Photonen. Die dadurch entstehende enorme Leuchtkraft ermöglicht es uns, Quasare noch in Entfernungen von über 13 Mrd. Lichtjahren zu beobachten und anhand ihrer Rotverschiebung deren jeweilige Entfernung zu bestimmen.
Meist lassen sich begleitend zu einem Quasar Jets beobachten, die sich durch starke Magnetfelder um das Schwarze Loch bilden und riesige Mengen an Materie über tausende Lichtjahre ins All schleudern. Diese Materie wird teilweise von der Galaxie gravitativ wieder angezogen und lagert sich in deren Halo ab, wodurch wieder neue Sterne entstehen.
Ein Quasar wirkt also wie ein Motor, der eine aktive Galaxie am Leben erhält und ständig verändert. Seine Leuchtkraft ist so enorm, dass er die Wirtsgalaxie mit mehreren Milliarden Sonnen überstrahlt (s. Bild recht).
Das Schwarze Loch unserer Milchstraße allerdings, Sagittarius A, ist momentan auf Fasten eingestellt und erzeugt keinen Quasar, da es bereits die gesamte Materie aus ihrer Umgebung akkretiert hat.

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