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ESO-M87

Primordiale Schwarze Löcher

Primordiale Schwarze Löcher

Der bereits oben genannten Hawking-Strahlung ging noch eine andere Überlegung Steven Hawkings voraus, nämlich der Existenz von Primordialen Schwarzen Löchern, die sich in den ersten Millisekunden des Urknalls gebildet haben müssten. Die Entstehung solcher Löcher wäre dadurch begünstig worden, indem manche Raumbereiche während der Inflationsphase eine Dichte aufwiesen, die die eines Atomkerns überstiegen hat. Die Masse dieser Löcher müsste in der Größe von 10^12 Kilogramm angesiedelt sein, wobei deren Lebensdauer, lt. genannter Formel auf der rechten Seite, dem Alter des Universums entspricht. Im Grunde müssten diese P.O.S.L also gerade am verdampfen sein, wie man möglicherweise durch sehr kurze Gammastrahlenausbrüche beobachten kann.
Entgegen der bisherigen Theorie, dass die Dunkle Materie zu Beginn des Universums maßgeblich an der Strukturbildung im Universum beteiligt war, so könnte diese Rolle sogar den Primordialen Schwarzen Löchernzugeschrieben werden. Theoretisch könnten diese die ersten Gravitationstöpfe gebildet haben, die die homogen im Raum verteilte Materie beeinflusste. Zudem wäre sogar denkbar, dass sie die Ausgangsbasis der heutigen Supermassiven S.L. in den Galaxienzentren sind.
Diese Theorie befindet sich ebenfalls derzeit verstärkt auf dem Prüfstand, da man einen Quasar entdeckt hat, der sich bereits 400 Mio. Jahre nach dem Urknall gebildet hatte.

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