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Kepler Mission

Kepler Mission

Das Kepler Teleskop wurde am 06.März 2009 von einer Delta-II Trägerrakete ins All gebracht und nahm eine heliozentrische Bahn, ähnlich der Erbahn um die Sonne ein.
Das Herzstück des Teleskops ist das „Kepler Photometer„. Hierbei handelt es sich im Grunde um ein Schmidt Teleskop mit einer 0.95 Meter Apertur, einem Sichtfeld von 12 Grad und einer Oberfläche von 105 cm. Das Photometer wurde als „ein Instrument“ entwickelt, auf dem sich ein Array aus 42 CCD Chips befindet. Jeder 50×25 mm Chip nimmt 2200×1024 Pixel auf. Die CCD’s werden alle drei Sekunden ausgelesen, um eine Sättigung zu vermeiden. Vor allem werden lediglich die Informationen ausgelesen, bei welchen es sich um Sterne mit einer scheinbaren Helligkeit größer mag 14 handelt.
Das Instrument ist so empfindlich, dass es den Transit eines erdähnlichen Planeten innerhalb von 6,5 Stunden nach Eintritt vor einem sonnenähnlichen Stern mit mv=12 G2V erkennen kann.

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Das Photometer wurde dafür ausgelegt bis zu 100 000 Objekte dauerhaft und gleichzeitig zu beobachten.

Das primäre Ziel dieser Mission wird es also sein, so viele Transitplaneten wie möglich zu detektieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wird vorwiegend eine sehr sternenreiche Region im Cygnus Arm unserer Galaxie untersucht. Aus folgenden Gründen hat man sich für diese Region entschieden:
1. Sie liegt im Winkel von 55 Grad zur Sonnenebene, wodurch sich das Sonnenlicht von der Optik des Teleskops abschirmen lässt.
2. Die Region lässt sich das ganze Jahr über beobachten und wird weder von der Sonne noch von Asteroiden oder Kuiper-Gürtel-Objekten beeinflusst.
3. Bereits gewonnene Daten vom Palomar Observatory Sky Survey lassen darauf schließen, dass es in dieser Region ca. 223 000 beobachtbare Objekte mit mv<14 gibt. Man geht dabei von ca. 61%, also geschätzten 136 000 beobachtbaren Hauptsternen aus. Das Hauptziel der Mission im ersten Jahr wird es sein, die aktivsten Zwergsterne herauszufiltern, was die Zahl der relevanten Sternsysteme nochmals um ca. 25% auf somit 100 000 reduziert.

 

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