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Eine sinnliche Verbindung: Wie Musik unsere Geschmacksnerven beeinflusst

Eine sinnliche Verbindung: Wie Musik unsere Geschmacksnerven beeinflusst

 

Jeder weiß, dass Salz und Pfeffer zur Grundausstattung einer Küche gehören. Das Würzen kann jedoch weit über Zutaten hinausgehen – und sich sogar auf andere Ebenen ausweiten. Wie zum Beispiel die Musik. Eine Studie aus Oxford zeigt, dass Klänge den Geschmack von Essen verbessern können.

Eine sinnliche Verbindung: Wie Musik unsere Geschmacksnerven beeinflusst

Laut einer Studie von Professor Charles Spence, einem Pionier der Experimentellen Psychologie an der Oxford-Universität, ist es durchaus empfehlenswert, Speisen auch mit dem passenden Klang zu „würzen“. Spence fand heraus, dass eine Prise Oper, ein Spritzer Flamenco oder im Falle einer Bratwurst sogar deutsche Technomusik den Geschmack von Speisen verbessern können.

Der Professor testete die Idee des „akustischen Würzens“ mit landestypischer Musik. Ein Gericht aus Frankreich schmeckt demnach besser, wenn es zu den Klängen eines französischen Akkordeons genossen wird, während Puccini den Geschmack einer italienischen Pasta verbessert. Auch für deutsches, spanisches und griechisches Essen ließen sich diese Ergebnisse reproduzieren.

Spence erläutert: „Neue Technologien wie die Multi-Room-Technologie von Sony schaffen beste Voraussetzungen für ein Erlebnis, das wirklich alle Sinne berührt. In welchem Raum Sie sich auch gerade befinden: Ihre Musik kann individuell auf die jeweiligen Speisen abgestimmt werden, dass Sie jederzeit das bestmögliche Geschmackserlebnis haben, was auch immer Sie gerade essen.“ Dank der Multi-Room-Technologie von Sony ist es möglich, mit einem Smartphone oder Tablet die Musik in verschiedenen Räumen gleichzeitig zu steuern. Wer mag, kann auf mehreren Geräten unterschiedliche Musik in mehreren Räumen abspielen oder überall dieselbe Musik genießen. Zum Ausprobieren für zu Hause: „Ihre Gäste können ihre Speisen und Getränke von Raum zu Raum mitnehmen und selbst erleben, wie eine andere Umgebung in Kombination mit einer anderen Musik den Geschmack tatsächlich verändern kann.”

Weiterhin sagt Spence: „Wir schmecken mit unseren Sinnen, nicht mit dem Mund – nicht unsere Zunge schmeckt das Essen, sondern unser Gehirn bereitet unsere Geschmacksknospen auf das kulinarische Erlebnis vor. Die Umgebung hat großen Einfluss auf unser Geschmacksempfinden – Musik kann den Gaumen reinigen, den Geschmack beeinflussen und das Geschmackserlebnis intensivieren. Daher können kleine Veränderungen der Umgebung unser Gourmet-Erlebnis tatsächlich verbessern.“

Doch das sind längst nicht alle Ergebnisse der Studie. Hier sind weitere Erkenntnisse:

  • Klassische Musik kann dazu führen, dass Wein und andere Getränke teurer schmecken.
  • Langsame Musik kann dazu führen, dass der Geschmack von Gewürzen länger im Mund verweilt. Bei schnellerer Musik verflüchtigt sich der Geschmack schneller.
  • Je mehr dem Gast die Musik gefällt, desto besser wird ihm das schmecken, was er isst. Die Annahme ist, dass wir die Gefühle, die die Musik in uns hervorruft, auf Speisen und Getränke übertragen.
  • Das richtige Musikinstrument mit der richtigen Speise zu verbinden, verbessert den Geschmack. Die empirischen Daten lassen vermuten, dass der Klang eines Klaviers gut zu Obst wie Brombeeren, Aprikosen und Himbeeren passt – wahrscheinlich, weil sie süß sind.

Auch simple Geräusche können das Geschmackserlebnis beeinflussen. Das fängt schon bei den Geräuschen an, die Lebensmittel machen, wenn man hineinbeißt und sie kaut. Zum Beispiel führt ein lauteres Knuspern bei Chips dazu, dass wir diese als besonders frisch empfinden. Spence kommentiert: „Tatsächlich haben viele unserer beliebtesten Sinneserfahrungen beim Essen und Trinken eine derartige Wirkung. Denken wir nur an die knusprigen, knisternden, cremigen Lebensmittel oder die kohlensäurehaltigen Getränke, die wir alle kennen und lieben. Das hängt zum großen Teil mit den häufig ganz typischen Klängen zusammen, die mit ihnen verbunden sind.“

Gerade weil guter Sound nicht nur beim Essen eine wichtige Rolle spielt, hat Sony vor kurzem eine neue Multi-Room-Lösung vorgestellt, die es Anwendern ermöglicht, ihr Musikerlebnis zu Hause auf besonders komfortable Weise zu steuern. Egal ob man Freunde bewirtet oder auf dem Sofa entspannt – Nutzer können ihre kompatiblen Geräte auf einfache Weise miteinander verbinden, um ihre Musik in jedem Raum ihres Hauses zu genießen und so für jeden Anlass die perfekte Atmosphäre zu schaffen.

Sony bietet eine breite Palette Multi-Room-fähiger Produkte an. Von schlanken kabellosen Lautsprechern wie dem tragbaren SRS-X77 oder den High-Resolution Audio-fähigen SRS-X88 und SRS-X99 bis hin zu den AV-Receivern STR-DN860 und STR-DN1060 sowie den Soundbars HT-NT3 und HT-ST9, der HiFi-AnlageCMT-SX7 und der Soundbase HT-XT3: Für jeden Raum ist das passende Produkt dabei. Die Musik kann z.B. vom Smartphone oder Tablet einfach per Google Cast oder Spotify Connect über WiFi an die Lautsprecher gesendet werden.

Über die Sony Corporation

Die Sony Corporation ist ein führender Hersteller von Produkten für Verbraucher und professionelle Anwender und deckt die Bereiche Audio, Video, Spiele, Kommunikation, Schlüsselkomponenten und Informationstechnologie ab. Mit seinen Geschäftsbereichen Musik, Film, Computer-Entertainment und Online ist Sony einzigartig aufgestellt, um als weltweit führender Elektronik- und Entertainmentkonzern zu agieren. Im Geschäftsjahr mit Ende 31. März 2014 verzeichnete Sony einen konsolidierten Jahresumsatz von ca. 75 Milliarden US-Dollar. Sony Global Website: http://www.sony.net/

Über Charles Spence

Charles Spence, Professor für Experimentelle Psychologie, beschäftigt sich mit der Rolle der Aufmerksamkeit bei der multisensorischen Wahrnehmung, einschließlich der sensorischen Wahrnehmung von Lebensmitteln. Ein großer Teil seiner Arbeit widmet sich der Untersuchung multisensorischer Illusionen wie der „Gummihand-Illusion“. Darüber hinaus interessiert Spence sich dafür, wie unser Wissen über die multisensorische Wahrnehmung auf dem Gebiet der Verbraucherpsychologie genutzt werden kann, um die Wahrnehmung von Alltagsobjekten zu verbessern.

Besondere Bedeutung für den Lebensmittel-Bereich hat seine Arbeit über das Sehen und die chemischen Sinne, die folgende Frage stellt: Riechen oder schmecken wir nur das, was wir sehen? Hauptziel dieses Projektes ist, die Wechselwirkungen zwischen dem Sehen und der Wahrnehmung von Geruch und Geschmack verstehen zu lernen. Spence arbeitet mit Köchen wie Heston Blumenthal vom Restaurant The Fat Duck in England und mit Ferran Adriàs Forschungsküche in Spanien zusammen. In seinen aktuellen Projekten kooperiert er mit der Paul Bocuse-Kochschule in Lyon, Frankreich, und mit jungen, aufstrebenden Köchen wie Charles Michel in Bogota, Kolumbien.

Über Fili

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