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Die Digitalisierung der Autowelt geht jeden an

Die Digitalisierung der Autowelt geht jeden an

Autonomes Fahren braucht aber noch viel Überzeugungsarbeit

Von Ansgar Lange +++ Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) ist das autonome Fahren wieder ein Thema. Ansonsten beschäftigen sich meist der Auto- oder der Wirtschaftsteil der Zeitungen mit selbstfahrenden Automobilen. „Das Thema ist so groß und wichtig, dass wir eine gesamtgesellschaftliche Debatte brauchen. Wenn Daimler-Chef Dieter Zetsche sagt, dass wir vor der Neuerfindung des Automobils stehen, dann meint er nicht nur die technische Seite. Hier geht es auch um ethische, juristische, datenschutzrechtliche und versicherungstechnische Fragen. Ja, die Digitalisierung der Autowelt berührt sogar ganz grundsätzliche, gleichsam philosophische Fragen. Es ist gut, dass nun auch das Feuilleton der FAZ groß aufgemacht über das autonome Fahren berichtet. Der Autor Niklas Maak schreibt, dass die gesellschaftlichen Prioritäten ,weg von Freiheit und Selbstbestimmung hin zu Abschottung, Komfort und Heilung“ verschoben würden. Das autonome Auto wisse nun besser, was für den Fahrer gut ist“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Personalberatungsunternehmens centomo recruitment & interim http://www.centomo.de

Vom aktiven Fahrer zum „loungenden Mitfahrer“

Maak, so Zondler, betonte vor allem die eher negativen Seiten, den „Totalschaden auf der Datenautobahn“ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/automesse-iaa-zeigt-datensammelnde-fahrende-computer-13804985.html Der FAZ-Feuilletonist unterstellt der Autoindustrie, dass sie ihr Produkt gerade zu einem Replikanten umbaue, „der zwar noch aussieht wie ein Auto, in Wirklichkeit aber ein motorisierter Supercomputer“ sei. Die Spezies Auto zerfalle in zwei nur noch phänotypisch ähnliche Gattungen: „In mechanische Vehikel, in denen sich der Fahrer nach wie vor gegen den Zugriff interessierter Dritter abschotten kann, und in selbstfahrende Computer – und die Verwandlung des Fahrers vom aktiven Lenker in einen loungenden Mitfahrer verändert auch die Form des Automobils selbst.“ Der Preis des autonomen Fahrens sei die Autonomie des Fahrers, so Maak.
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„Es lässt sich nicht mehr wegdiskutieren, dass die Zukunft des autonomen Fahrens bereits jetzt begonnen hat, auch wenn es noch sehr viel zu regeln gibt, bevor die Autos wirklich eigenständig über unsere Straßen fahren. Aus Sicht des Personalexperten ist diese Entwicklung positiv zu bewerten, denn die Digitalisierung der Autoindustrie verlangt nach entsprechend geschultem Personal auch aus dem IT-Bereich. Digitalisierung und Sicherheitsfragen, die so genannte Cybersecurity, sind hierbei ein Top-Thema. Und letztlich müssen auch die Verbraucher vom autonomen Fahren überzeugt werden. Denn nach einer aktuellen Umfrage des Tüv Süd halten viele der Befragten autonomes Fahren für sehr unsicher. Den größten Nutzen sehen die Befragten darin, bis ins hohe Alter mobil sein zu können“, so Zondler mit Verweis auf die Tüv-Süd-Umfrage http://www.heise.de/autos/artikel/Umfrage-Viele-halten-autonomes-Fahren-fuer-unsicher-2819825.html

Der Tüv Süd hält beim autonomen Fahren noch „viel Überzeugungsarbeit“ für notwendig. So ist autonomes Fahren laut der Umfrage für 57 Prozent unwichtig und für 23 Prozent egal. Zudem ist auch der Wissensstand zum Thema eher gering. Von dem Thema gehört haben zwar schon 79 Prozent, doch nur 18 Prozent haben sich auch aktiv drüber informiert, schreibt heise Autos.
Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

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